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Was sind Cannabinoide?

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09

Apr. '26

Cannabinoide Übersicht Wirkung und Anwendung Tabelle CBD THC

Was sind Cannabinoide?

Was sind Cannabinoide genau?

Cannabinoide sind natürliche Pflanzenstoffe, die vor allem in der Hanfpflanze vorkommen und eine zentrale Rolle für deren Eigenschaften spielen. Sie sind verantwortlich für viele der Eigenschaften, die mit Cannabis in Verbindung gebracht werden.

Insgesamt wurden bisher über 100 verschiedene Cannabinoide identifiziert – die bekanntesten sind CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol).

Während THC psychoaktiv wirkt, ist CBD nicht berauschend und wird vor allem wegen seiner vielseitigen Eigenschaften geschätzt.

Cannabinoide interagieren mit dem sogenannten Endocannabinoid-System des Körpers. Dieses System ist an verschiedenen Prozessen beteiligt – unter anderem an:

  • Schlaf
  • Stimmung
  • Schmerzempfinden
  • Appetit
  • Immunreaktionen

Das bedeutet: Cannabinoide wirken nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit dem Körper.

Die wichtigsten Cannabinoide im Überblick

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der bekanntesten Cannabinoide und ihre Einordnung.

CBD (Cannabidiol)

  • nicht psychoaktiv
  • eines der am besten erforschten Cannabinoide
  • bekannt für vielseitige Einsatzbereiche

THC (Tetrahydrocannabinol)

  • psychoaktiv
  • verantwortlich für die berauschende Wirkung
  • wird auch medizinisch eingesetzt

CBG (Cannabigerol)

  • gilt als „Mutter-Cannabinoid“
  • Ausgangsstoff für andere Cannabinoide
  • aktuell Gegenstand der Forschung

CBN (Cannabinol)

  • entsteht beim Abbau von THC
  • wird häufig mit entspannenden Eigenschaften in Verbindung gebracht

CBC (Cannabichromen)

  • weniger bekannt
  • wird im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen erforscht

THCV (Tetrahydrocannabivarin)

  • strukturell ähnlich wie THC
  • steht im Fokus der Forschung, z. B. im Bereich Stoffwechsel

CBDV (Cannabidivarin)

  • ähnlich wie CBD
  • wird insbesondere im neurologischen Bereich untersucht

THCA (Tetrahydrocannabinolsäure)

  • Vorstufe von THC
  • kommt in der rohen Pflanze vor
  • wird erst durch Wärme aktiviert

Doch Cannabinoide wirken nicht alle gleich – und ihre Bedeutung hängt stark davon ab, in welchem Kontext sie betrachtet werden.

Cannabinoide unterscheiden sich nicht nur in ihrer Struktur, sondern auch in ihrer Wirkung und ihrem aktuellen Forschungsstand.

Während einige Cannabinoide bereits gut untersucht sind, befinden sich andere noch in der frühen wissenschaftlichen Erforschung. Deshalb ist es wichtig, zwischen gesicherten Erkenntnissen und aktuellen Forschungsansätzen zu unterscheiden.

Cannabinoide und ihre möglichen Anwendungsbereiche im Überblick

Die folgende Übersicht zeigt, welche Cannabinoide in welchen Bereichen aktuell eine Rolle spielen – basierend auf dem heutigen Forschungsstand. Dabei wird bewusst zwischen gut belegten Anwendungen, teilweise erforschten Bereichen und reiner Grundlagenforschung unterschieden.

Cannabinoide &
Anwendungsbereiche

Eine Übersicht nach aktuellem Forschungsstand

Gut belegt

Epilepsie
CBD
MS-Spastik
THC / THC:CBD
Übelkeit (Chemo)
THC
Chronische Schmerzen
THC / CBD
Appetitverlust
THC
Nach-Chemo Übelkeit
THC / CBD
Fibromyalgie
CBD / THC
Spastik
CBD / THC

Teilweise erforscht

Angst / Stress
CBD
Schlaf
CBD / THC
PTSD
CBD / THC
Migräne
CBD
Entzündungen
CBD / CBG
Crohn
CBD / THC
Tourette-Syndrom
THC
Arthritis
CBD / CBG

Forschung

Alzheimer
Parkinson
Diabetes (THCV)
ADHS
Asthma
Bluthochdruck
Lupus
Krebs (keine direkte Wirkung belegt)
gut belegt Hinweise / gemischt Forschung

Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung.

Bitte beachten Sie: Die Forschung zu Cannabinoiden entwickelt sich laufend weiter. Viele Zusammenhänge sind noch nicht abschliessend geklärt. Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung.
Cannabinoide entfalten ihre Eigenschaften jedoch nicht isoliert. Entscheidend ist auch, wie sie aufgenommen werden.
Ein besonders relevanter Faktor dabei ist die Temperatur – insbesondere beim Vaporisieren von CBD-Blüten.

In unserem Beitrag „CBD vapen – welche Temperatur ist ideal? erfahren Sie, welche Temperatur beim CBD-Vapen ideal ist und wie sich diese auf das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe auswirkt.

Einnahmeformen von Cannabinoiden – Wirkung und Unterschiede

Cannabinoide wie CBD, CBG, CBN oder auch THC können auf unterschiedliche Weise aufgenommen werden. Je nach Einnahmeform unterscheiden sich Geschwindigkeit, Intensität und Dauer der Wirkung deutlich.
Auch die Temperatur spielt eine wichtige Rolle – insbesondere bei inhalativen Methoden wie dem Vaporisieren.

Die gängigsten Formen der Aufnahme

Rauchen (Verbrennung)
Beim Rauchen wird das Pflanzenmaterial verbrannt, wodurch sehr hohe Temperaturen entstehen. Dabei werden grundsätzlich alle Cannabinoide freigesetzt. 
Die Aufnahme erfolgt über die Lunge – die Wirkung tritt schnell ein, ist intensiv, hält jedoch vergleichsweise kurz an. Zu beachten ist, dass beim Verbrennungsprozess auch unerwünschte Begleitstoffe entstehen können.

Vaporisieren (Verdampfen)
Beim Vaporisieren wird das Material nicht verbrannt, sondern bei kontrollierten Temperaturen erhitzt. Der Vorteil:
Je nach Temperatur können bestimmte Inhaltsstoffe gezielter freigesetzt werden. Die Aufnahme erfolgt ebenfalls über die Lunge, wodurch die Wirkung schnell einsetzt. Gleichzeitig gilt diese Methode als schonender, da kein Verbrennungsprozess stattfindet.

Sublinguale Einnahme (CBD-Öl / Extrakte)
Bei dieser Form erfolgt die Aufnahme über die Mundschleimhaut – zum Beispiel unter der Zunge. Die Wirkung tritt langsamer ein (ca. 15–45 Minuten), hält dafür jedoch länger an. Diese Einnahmeform eignet sich besonders für eine regelmässige Anwendung.

Orale Einnahme (z. B. Lebensmittel / Kapseln)
Hier erfolgt die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt. Die Wirkung setzt verzögert ein, hält jedoch länger an. Gleichzeitig ist die Aufnahme im Körper weniger effizient als bei anderen Methoden.

Medizinische Anwendung
Cannabinoide können auch im medizinischen Kontext eingesetzt werden. Die Anwendung erfolgt individuell und unter fachlicher Begleitung, weshalb wir hier bewusst nicht im Detail darauf eingehen.

Was bedeutet das für die Praxis?

Die bewusste Wahl der Einnahmeform hilft dabei, Cannabinoide gezielter und verantwortungsvoll einzusetzen.

  • Schnelle Wirkung: Inhalation (Rauchen oder Vaporisieren)
  • Langanhaltende Wirkung: Öle und orale Einnahme
  • Gezielte Anwendung: Sublinguale Aufnahme oder medizinische Produkte

Zusätzlich beeinflusst die Temperatur – insbesondere beim Vaporisieren – massgeblich, welche Cannabinoide freigesetzt werden und wie das Wirkungsspektrum ausfällt.

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